Swinemünde 2010 und Langhagen
STADTPLAN 2010
STADTPLAN VOR DEM 2.WELTKRIEG
Swinemünde nicht unbedingt die schönste Stadt an der polnischen Ostseeküste,bedingt durch schwere Zerstörungen im 2.-ten Weltkrieg.Aber trotzdem gibt es viel sehenswertes.Einmalig ist wohl der superbreite Sandstrand für alle Freunde des Sommerurlaubs,den man wohl kaum irgendwo noch an der Ostsee findet.Beliebt ist Swinemünde bei deutschen Shoppern durch den Polenmarkt,der sich unmittelbar hinter der Grenze befindet.Aber nicht
unbedingt empfehlenswert,da man dort im Prinzip nur Billigklamotten und Zigaretten bekommt.Es lohnt sich ein Stück in die Stadt zu fahren, wo die Preise kaum anders sInd und man gute Qualität bekommt.Ausgesprochen empfehlenswert sind die meisten Kurhotels der Stadt.Sie bieten einen relativ preiswerten Aufenthalt mit einem Superservice,top Personal,sehr gutes Essen,gute Heilbehandlung.Leider fällt manchmal das Benehmen der hauptsächlich ostdeutschen Rentner etwas aus dem Rahmen,die sich über alles und nichts beschweren.Aber dies nur nebenbei.Das Personal muss man da schon bewundern mit welcher Geduld sie jedes Problem zu lösen versuchen.Nun zum angenehmeren Teil.In Swinemünde ist die Idee für den berühmten Roman von Theodor Fontane -Effi Briest-entstanden bzw.die Familiengeschichte soll sich hier abgespielt haben.
Empfehlenswert ist in jedem Fall eine Hafenrundfahrt.Der höchste Leuchtturm an der polnischen Ostseeküste ist zu besichtigen,65 m hoch, tausende von Kormoranen,die auf kleinen Inseln nisten,nicht unbedingt zur Freude der Fischer.Drei verschiedene alte preussische Forts,die zur Absicherung der Hafeneinfahrt gebaut wurden,heute nur noch musealen Wert haben.
Unser Hotel Villa ANNALISA,erbaut um 1900
Ansichten von Swinemünde von der deutschen Seite her. Die Aufnahmen wurden
vom Berg Golm gemacht,der sich auf der deutschen Seite befindet.Das Flüsschen ist die deutsch-polnische Grenze.
Eine von vielen gemütlichen Gaststätten in Strandnähe.
Das alte preussische Fort Aniola.Es diente nebem 2 weiteren Forts zur Absicherung der Hafeneinfahrt im Kriegsfall, heute Museum.
Die Mühlenbake in Form einer Windmühle wurde 1877 erbaut
und ist ein Seezeichen, sowie gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt.
Hier ist die Fähre in Kasibor zu sehen,die die Verbindung zum polnischen Festland
sicherstellt.Es gibt noch eine weitere Fähre in der Stadt.Beide Fähren können kostenlos benutzt werden und fahren alle halben Stunden.
Hier ist unter anderem die Martin-Luther-Kirche zu sehen.Die einzige evangelische
Kirche in Swinemünde,die im Krieg auch zerstört wurde und nur der Turm stehenblieb.Sie wird allerdings nicht mehr als Kirche genutzt.Im Turm ist ein wunderschönes Cafe eingerichtet und es gibt eine Aussichtsplattform.
Desweiteren ist unten links das Gefängnis von Swinemünde sichtbar.
Unsere polnischen Bekannten,die wir während der Kur kennengelernt haben.
Die Familie Matyssek.
Swinemünde war schon immer ein Marinestützpunkt.Bis 1992 war hier die
sowjetische Rotbannerflotte stationiert.Heute die polnische Kriegsmarine,die ja
mittlerweile zur Nato gehört.Auf den unteren Fotos sind Kriegsschiffe zu sehen,
die dem Transport von Panzern und anderem Gerät dienen.Swinemünde hat ja keine Landverbindung zum eigentlichen polnischen Festland.Es ist nur über Fähren zu erreichen.
Auf der oberen Leiste unsere liebe Rezeptionistin Malgorzata und unsere ganz
liebe Physiotherapeutin Elzbieta.
Die Werft von Swinemünde,heute nur noch Reparaturwerft mit wenigen Beschäftigten,früher eine der grössten Werften Polens.
Die Stadtfähre,sowie der Leuchtturm und die schon beschriebene Mühlenbake von der Seeseite gesehen.
Das RAF-Denkmal von Kasibor.Hier wurde am 16.April 1945 eine Lancaster der
Royal Air Force nach erfolgreicher Bombardierung des deutschen Panzerschiffes
-Lützow- im Hafen von Swinemünde,abgeschossen. Dabei kamen alle 7 Besatzungsmitglieder des Bombers ums Leben.Das Denkmal wird durch einen Teil
der Flugzeugtragfläche mit dem Symbol der RAF stilisiert.
Der Nachbarort Misdroy auf der polnischen Festlandseite mit der grössten und schönsten Seebrücke an der polnischen Ostseeküste.
Oberhalb von Misdroy befindet sich in einem Naturreservat ein Wisentgehege.
Gosia mit Tochter
Gosia mit Freund der Tochter
